Wolfgang Buck

Biographisches

Geboren 1958, aufgewachsen im Landkreis Fürth, lebt bei Bamberg

Spielt Gitarre seit 1972

Schreibt Songs im fränkischen Dialekt seit 1983

Erste Konzerte 1987

Gründung der Wolfgang Buck Band 1992

Fast 2000 Konzerte solo oder mit der Wolfgang Buck Band, mittlerweile vermehrt und mit Erfolg auch außerhalb Frankens. Unter anderem: Fifty-Fifty Erlangen, Serenadenhof Nürnberg, Katharinenruine Nürnberg, Hubertussaal Nürnberg, Gutmann Nürnberg, Comödie Fürth, Schlachthof München, Bergwaldtheater Weißenburg, Bockshorntheater Würzburg, Hofgarten-Kabarett Aschaffenburg, Disharmonie Schweinfurt, Live-Club Bamberg, Kammerspiele Ansbach, Kulturfabrik Roth, Dehnberger Hoftheater, Das Zentrum Bayreuth, Schwarzer Bär Coburg, Kulturbrauerei Berlin, Kleist-Theater Frankfurt/Oder u.v.a.

Festivalauftritte: jeweils mehrmals Bardentreffen Nürnberg, Lieder im Park Schloß Tambach, Songs an einem Sommerabend Kloster Banz, Tollwood-Arena München, Kabarett-Tage Bamberg, Würzburg, Hof und Meiningen, Chansontage Frankfurt/Oder und viele kleinere Song- und Kabarettfestivals

2012 Mitwirkung bei Filmmusik für Krimi des BR „Bamberger Reiter“

2013 Gast in der BR-Sendung „Aufgspuit!“ mit Werner Schmidbauer und Martin Kälberer.

2016 Kurztournee mit Werner Schmidbauer und Martin Kälberer

2017 Letztes Konzert der Wolfgang Buck Band,

2018 Premiere von BUCK 3, dem neuen Trio von Wolfgang Buck, gemeinsam mit Felix Lauschus und Rupert Schellenberger

Was die Leute so über Wolfgang Buck reden

Das hier war mal die Seite, auf der ich Pressekritiken gesammelt habe. Aber erstens ist das doof, wenn man immer Zeitungskritiken durchforstet, schöne Formulierungen zitiert und die Verrisse stillschweigend weglässt. Zweitens: Künstler werden mittlerweilen von Zeitungsverlagen abgemahnt und zur Kasse gebeten, wenn sie Presserezensionen auf ihren Internetseiten zitieren. Und drittens: Mit welcher Begründung wird die Meinung von Kulturjournalisten höher bewertet, als die der Konzertbesucher, Kabarettkollegen oder meiner Oma? Darum ist dies ab sofort der Ort, an dem ich, mit vollkommen subjektiven Auswahlkriterien – Eitelkeit, Freundschaft, Hochmut – gerüstet, Leute zu Wort kommen lasse, die irgendwas Schönes, Originelles, Pointiertes oder Witziges über mich gesagt oder geschrieben haben.

In bester Gesellschaft

Wolfgang Buck hat mir die wunderbare weiche Melodienvielfalt der frängischen Sprache nahe gebracht. So wie vorher Hans Jürgen Buchner den Rhythmus des Bayerischen, Stoppok die Schnoddrigkeit des Ruhrpotts, Tommi Engels die Arten und Abarten und Wolfgang Niedecken die Lässigkeit des Rheinischen, die Herren Köberlein die Schnörkellosigkeit des Schwäbischen, Büne Huber das Melancholische des Schweizerdeutsch, Anna Maria Scholz den warmen Mutterwitz des Sächsischen und Udo Lindenberg überhaupt den Sex-Appeal der (nord-)deutschen Sprache.
Damit ist die Liste eigentlich auch schon geschlossen. Und Wolfgang Buck in bester Gesellschaft – wo er schließlich auch hingehört. Ich wünschte nur, mehr Menschen würden diesen einfühlsamen Musiker, scharfen Beobachter und – ganz wichtig: unabhängigen Geist! auch für sich entdecken... Ihm bis hier hin: vielen Dank.

Steffen Kolodziej, Saarländischer Rundfunk

Die Menschen und ihre ewige Abstrampelei

Das Schöne an Wolfgang Buck ist, daß er nicht dem gschmarriblöden Gaudiburschentum auf den Leim gegangen ist, sondern sich stetig künstlerisch weiterentwickelt hat, und daß er den Dialekt nicht ausnutzt, um uns Franken als trottelige Witzfiguren vorzuführen. Er verwendet die Mundart gewitzt und hintersinnig, er ist auf Draht und auf Zack, er bleibt erfrischend nah dran an den Menschen in ihren Untiefen und ihrer ewigen Abstrampelei. Mittlerweile ist er ein echter Bühnen-Profi, ein voller Bredder-Gräck! Mensch, bin ich froh, daß Franken diesen Liedermacher hat!

Helmut Haberkamm
Dialektdichter „Frankn lichd nedd am Meer“
Theaterautor „Ka Weiber, ka Gschrei“, „Der Frankenhasser“
Songübersetzer „Fodd ieberm großn Wasser“

Therapeut

Herr Buck, Sie sind ein Therapeut. Vor Ihrem Konzert hatte ich Migräne, jetzt tut mir vor Lachen das Gesicht weh.“

Konzertbesucherin

Liebeserklärung

Hochsprache ist kalt. Auf hannoveranisch möchte ich niemals eine Liebeserklärung entgegen nehmen müssen. Dieser „elaborierte“ Code passt für mich zum Eisschrankkauf. Aber wenn Wolfgang Buck auf „fränggisch“ schimpft, gurrt, jodelt, klagt oder einem mit schönen Landschaftsbildern die Seele streichelt, dann ist das wie wenn man unter eine warme Decke schlüpft. Der Neoliberalismus mit seinen grauen Herren muss dann draußen bleiben. Dialekt macht Gefühl. Bei uns im Hessischen gab und gibt es das auch: „Babba Hesselbach“ früher, „Badesalz“ heute. Die Bayern haben ihren Polt und die Gebrüder Well. Die Franken haben Erwin Pelzig und Wolfgang Buck. Bei allen hört man sofort, von wo sie herkommen. Keiner schämt sich dafür „und das ist auch gut so“. Ja, man kann seine Heimat lieben, ohne mit ihr zu tümeln. Zu einem Volk gehören, ohne völkisch zu sein; provinziell, aber nicht beschränkt. Noch vor nicht all zu langer Zeit war das kaum möglich in unserem zu Tode gedeutschtem Land. Gottseidank ist das anders geworden. Um gerne da zu sein, wo man ist, muss es auch Kultur geben, die von da kommt. Das macht Heimat.

Wolfgang Buck ist Pfarrer wie ich und darum auch menschenschlau und doch kein Zyniker. Von Herzen wünsche ich ihm noch mehr Verbreitung seiner Texte und seiner Musik. Wenn einer gute Texte macht, gute Musik komponiert, gut singt und dazu noch eine gute Zwischenmoderation hat, sollte das kein Grund sein, dass er „für jetzt und immerdar“ ein Geheimtipp bleibt.

Hans-Joachim Greifenstein, Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett

Wos Gescheits?

Mensch, Wolfgang, kannst du ned amol wos Scheens singa? Wos Gscheids? Su wi der Hansi Hinterseer?

Oma Kuni aus dem himmlischen Off, fiktiv

Keine Brodwörscht-Comedy

Endlich mal etwas Fränkisches ohne Brodwörscht-Comedy.

Konzertbesucherin

Bär voller zarter Melancholie

Wenn Wolfgang Buck auf die Bühne steigt kann der Eindruck entstehen, ein gemütlicher Bär entfaltet nun in braver Manier ein freundliches fränkisches Musikprogramm. Jedoch trügt diese vermeintliche Harmlosigkeit. Denn Wolfgang will was. Und er hat was zu sagen. Und es ist beeindruckend und fast körperlich spürbar, welch Ernsthaftigkeit sich hinter den ironischen Bilderwelten verbirgt, die er da so virtuos entfaltet. Es sind Welten, die führen und entführen. Nahes wird fern, Fernes rückt ganz nah … ein Spiel mit den Emotionen - getragen von kraftvollen Rhythmen, von intensiver Dichte und von zarter, fast zerbrechlicher Melancholie. Wolfgang weiß, was er tut. Er ist sorgfältig, fast akribisch - aber großzügig genug, den Dingen ihren Raum zu geben. Er liebt sein Franken, unser Franken. Und das zu vermitteln, ist seine „Message“. Abgesehen davon, dass mit Wolfgang gut Kirschen essen ist. Will sagen, es ist ebenso angenehm, mit ihm zu reden, zu essen und zu trinken.

Bernd Regenauer, Kabarettist

... Der erste sympathische Franke?

Mach weiter so, Du bist Klasse. Wegen Dir mögen wir die Franken doch wieder .... Servus.
„Sie sind der erste sympathische Franke.“

Christoph aus München & ein namentlich nicht bekannter Konzertbesucher in Oberbayern

Ganz großer Wurf

Herzlichen Dank für diese phantastische CD! Wieder mal ein ganz großer Wurf.

DAS NEUE ALBUM VISÄWIE kommt im Herbst!

Hören Sie rein!